Fallbeispiele

Drei typische Mandatsverläufe – Gemeinde, KMU und Schule: Ausgangslage, Vorgehen, Ergebnis. Anonymisiert und ohne Marketing-Filter.

Gemeinde, rund 4’500 Einwohner: Vom Fragezeichen zum IKT-Minimalstandard

Ausgangslage: Der Gemeinderat erhält vom Kanton die Empfehlung, die Informationssicherheit am IKT-Minimalstandard auszurichten – intern fehlen Fachwissen und Kapazität, der IT-Dienstleister betreut die Technik, aber niemand die Sicherheit als Ganzes. Vorgehen: Standortbestimmung mit Inventar und Risikobeurteilung in drei Wochen, verständlich aufbereitet für das Gremium; anschliessend beschlussfähiger Massnahmenplan mit Kosten und Prioritäten für den Budgetprozess. Umsetzung der Top-Massnahmen (Backups mit getesteter Wiederherstellung, MFA, Meldewege nach ISG, Notfallkarte) im laufenden Mandat als externe Fachstelle. Ergebnis nach sechs Monaten: dokumentierter Reifegrad-Fortschritt, klare Zuständigkeiten zwischen Verwaltung und IT-Dienstleister, jährliche Berichterstattung an den Gemeinderat – prüfungsfest und budgetiert.

Produktions-KMU, rund 35 Mitarbeitende: Der Kunden-Fragebogen als Weckruf

Ausgangslage: Ein Grosskunde verlangt einen ausgefüllten Sicherheits-Fragebogen als Bedingung für die Vertragsverlängerung; gleichzeitig kündigt der Versicherer eine Prämienerhöhung ohne Nachweise an. Vorgehen: Der Fragebogen wird als kostenlose Standortbestimmung genutzt: Jede Lücke wird zur Massnahme. Security-Check nach ISO 27001 und IKT-Minimalstandard, danach fokussierte Umsetzung – MFA auf allen externen Zugängen, getrennte und getestete Backups, Patch-Prozess, kurze Mitarbeitenden-Schulung, Notfallplan auf einer Seite. Ergebnis: Fragebogen wahrheitsgemäss und bestanden eingereicht, Vertragsverlängerung gesichert, Versicherungsprämie stabil – und ein Sicherheitsdispositiv, das die Firma auch ohne Fragebogen gebraucht hätte.

Schule mit mehreren Standorten: ICT, die im Unterricht funktioniert

Ausgangslage: Gewachsene Geräteflotte ohne zentrales Management, WLAN-Probleme im Unterricht, unklare Zuständigkeiten zwischen Lehrpersonen, Sekretariat und externem Support – und besonders schützenswerte Schülerdaten auf zu vielen Wegen. Vorgehen: ICT-Standortbestimmung mit Massnahmenplan für Schulleitung und Behörde; Einführung eines zentralen Gerätemanagements (MDM), Netzwerksegmentierung (Verwaltung, Unterricht, Gäste) und klarer Zugriffsregeln für Schülerdaten. Grössere Eingriffe konsequent in den Schulferien. Ergebnis: Geräte werden zentral eingerichtet und aktualisiert, das Sekretariat ist vom Unterrichtsnetz getrennt, Support-Wege sind definiert – und die Schule hat eine externe ICT-Fachstelle mit fester Ansprechperson statt Feuerwehrübungen.

So starten Sie

Jedes Mandat beginnt gleich: mit einem kostenlosen Erstgespräch (30 Minuten) zur Standortbestimmung. Termin vereinbaren – oder zuerst in unseren Whitepapern und Checklisten stöbern.